Windows XP unautorisiert: Mit diesen Tricks schützen Sie Ihren PC
Windows ist langsam, unsicher und instabil. Nutzen Sie Sniffer-Programme, Crack-Tools und Spionage-Tricks, um Windows perfekt zu kontrollieren und frei zu konfigurieren.Von Klaus Plessner
Tricks und Tools von Spionen und Hackern eignen sich perfekt, um Windows zu kontrollieren. Mit ihrer Hilfe beschleunigen Sie den PC, nutzen verborgene Funktionen und knacken längst vergessene Passwörter. In unserem Workshop erfahren Sie viele Details die Ihnen helfen werden, Windows noch sicherer einzusetzen und zu kontrollieren.
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Tricks und Tools von Spionen und Hackern eignen sich perfekt, um Windows zu kontrollieren. Mit ihrer Hilfe beschleunigen Sie den PC, nutzen verborgene Funktionen und knacken längst vergessene Passwörter. Spione wollen möglichst viele Infos über einen PC und die Daten darauf sammeln. Es gibt jedoch Methoden, die ungebetene Gäste vom PC fern halten. Mit nur wenigen Handgriffen verwähren Sie den ungebetenen Gästen den Einblick in Ihre privaten Daten.
1. Laufwerke deaktivieren Spionage- und Hacker-Tools nisten sich oft auf allen Laufwerken ein, die sie finden. Deaktivieren Sie überflüssige Laufwerkbuchstaben, so verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Dateien verseucht oder zerstört werden: Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, dem Befehl cmd und „OK“ ein Kommandozeilenfenster und starten Sie mit diskpart das XP-Partitionierungsprogramm. Diskpart.list volume zeigt alle Partitionen mit Laufwerkbuchstaben und einer Nummer an.
Wenn Sie zum Beispiel „Volume 2“ deaktivieren wollen, wählen Sie mit select volume 2 die Partition aus, mit remove entfernen Sie sie. Beenden Sie Diskpart mit exit. Um das Laufwerk wieder zu aktivieren, rufen Sie auf der Kommandozeile diskpart auf. Wählen Sie mit select volume die ausgeschaltete Partition aus. Binden Sie das Laufwerk mit dem Kommando assign ein.
2. Daten wegsperren Deaktivierte Partitionen ohne Laufwerkbuchstaben sind besser geschützt als aktive Partitionen. Es ist jedoch umständlich, den Schutz jedes Mal aus- und wieder einzuschalten, um Dateien darauf zu schreiben. Das Batchprogramm Diskschalter (http://www.com-magazin.de/ergaenzungen, kostenlos) schaltet eine Partition auf Knopfdruck ein und aus.
Kopieren Sie das Tool auf die Festplatte, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählen Sie „Senden an, Desktop (Verknüpfung erstellen)“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die neu angelegte Datei „Verknüpfung mit Diskschalter.bat“ und wählen Sie im Kontextmenü „Eigenschaften“. Fügen Sie unter „Ziel“ ans Ende des Pfades der Programmdatei ein Leerzeichen, die Partitionsnummer sowie den Buchstaben des zu schützenden Laufwerks ein.
Das Ziel könnte zum Beispiel lauten: 1 "C:\Diskschalter.bat" 5 e Wie Sie die Nummer bestimmen, lesen Sie in Tipp „1. Laufwerke deaktivieren“ Bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“. Klicken Sie doppelt auf die Verknüpfung. Ist das Laufwerk aktiv, wird es deaktiviert – und umgekehrt. Der Name der Verknüpfung lautet je nachdem „Disk einschalten“ oder „Disk ausschalten“.
3. DVD-Laufwerk deaktivieren Um zu verhindern, dass andere Nutzer unwissentlich Würmer einschleusen, deaktivieren Sie das DVD-Laufwerk. Öffnen Sie die „Systemeigenschaften“ mit dem Tastenkürzel [Windows Pause]. Klicken Sie im Reiter „Hardware“ auf „Geräte-Manager“. Klicken Sie doppelt auf „DVD/CD-ROM-Laufwerke“ und dann mit der rechten Maustaste auf das Gerät, das Sie abschalten möchten. Wählen Sie „Deaktivieren“. Um die Sperre wieder zu lösen, wählen Sie im selben Kontextmenü „Aktivieren“.
4. Daten verschlüsseln Verschlüsseln Sie vertrauliche Dateien, damit sie nicht in falsche Hände geraten. Windows 2000 und Windows XP Professional haben dazu eine Funktion eingebaut.
Achtung: Sichern Sie unbedingt Ihren Schlüssel, wie in Tipp „5. Datenschlüssel kopieren“ beschrieben. Sonst verlieren Sie alle Geheimdaten, wenn Sie Windows neu installieren. Näheres zum Verschlüsseln unter XP Home lesen Sie in Tipp „18. Ordner und Dateien verschlüsseln“. Legen Sie einen speziellen Ordner für vertrauliche Dokumente an oder nutzen Sie das gesamte Verzeichnis „Eigene Dateien“.
Öffnen Sie den Windows-Arbeitsplatz mit [Windows E], klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis, das versteckt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü „Eigenschaften“. Gehen Sie auf der Registerkarte „Allgemein“ auf „Erweitert…“ und wählen Sie „Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen“. Nach einem Klick auf „OK“ wählen Sie „Änderungen für diesen Ordner, Unterordner und Daten übernehmen“. Fehlt das Feld „Erweitert …“ auf der Registerkarte „Allgemein“, besitzt das Laufwerk nicht das NTFS-Format. So ändern Sie das Format in NTFS: Schließen Sie alle Anwendungen.
Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, der Eingabe cmd und einem Klick auf „OK“ die Kommandozeilenumgebung. Wandeln Sie das Laufwerk um mit: 1 convert : /fs:ntfs Ersetzen Sie durch den Buchstaben des Laufwerks mit dem Geheimverzeichnis, etwa C. Beantworten Sie die folgende Fragen mit J. Wenn Sie das Format der Systempartition umwandeln, startet der PC neu.
5. Datenschlüssel kopieren Mit dem passenden Schlüssel gelangen auch Diebe an Geheimdokumente. XP kodiert daher den auf dem PC gespeicherten Schlüssel. Damit verlieren aber auch Sie selbst den Zugriff, wenn Sie Ihr Passwort vergessen. Ein Dietrich rekonstruiert die Daten im Notfall. Gehen Sie dazu auf „Start, (Einstellungen), Systemsteuerung, Benutzerkonten“.
Klicken Sie auf das Konto, für das Sie einen Schlüssel erzeugen wollen. Unter „Verwandte Aufgaben“ wählen Sie „Vergessen von Kennwörtern verhindern“. Schließen Sie einen USB-Stick an oder legen Sie eine Diskette ein und folgen Sie den Anweisungen. Der Hardware-Schlüssel ist ein Generalschlüssel, der auch noch funktioniert, wenn sich zwischenzeitlich das Passwort ändert.
Also: Sicher verwahren! Um sich mit dem Ersatzschlüssel anzumelden, klicken Sie auf dem Anmeldebildschirm Ihr Konto an und drücken die Eingabetaste. Schließen Sie den USB-Stick an oder legen Sie die Diskette ein und klicken Sie in der Sprechblase „Haben Sie Ihr Kennwort vergessen?“ auf „hier“. Setzen Sie mit dem Assistenten das Passwort zurück und melden Sie sich mit einem neuen Kennwort an Ihrem Konto an.
6. Verlaufsordner löschen Verlaufslisten speichern zuletzt aufgerufene Programme, kürzlich eingegebene Webadressen, Formulardaten und mehr – eine leichte Beute für Spione. Löschen Sie daher regelmäßig die Verlaufslisten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie „Eigenschaften, Startmenü, Anpassen …“. Klicken Sie auf „Liste löschen“, um die Liste der zuletzt aufgerufenen Programme zu leeren.
Tragen Sie bei „Anzahl der Programme im Startmenü“ eine 0 ein. Damit werden die Programmnamen fortan nicht mehr gespeichert. Klicken Sie auf „Erweitert“ und „Liste löschen“. Danach weiß Windows die Namen der zuletzt geöffneten Dateien nicht mehr. Auch das Kurzzeitgedächtnis der Adresszeile des Internet Explorers wird mit diesem Button gelöscht.
Leeren Sie zudem die Verlaufsliste des Internet Explorers: Klicken Sie im Internet Explorer auf „Extras, Internetoptionen …, Allgemein“ und dann auf „,Verlauf‘ leeren“. Tragen Sie bei „Tage, die die Seiten in ,Verlauf‘ aufbewahrt werden“ eine 0 ein.
7. Dateien unsichtbar machen Machen Sie Daten unsichtbar, statt sie zu verschlüsseln. Windows XP bietet dafür so genannte Alternate Data Streams (ADS), vorausgesetzt Ihre Festplatte ist mit dem NTFS-Dateisystem formatiert. Eine FAT32-Platte konvertieren Sie vorher nach NTFS, wie in Tipp „4. Daten verschlüssen“ erklärt.
Alternate Data Streams erlauben es, Dateien mit einem unsichtbaren Tresor zu versehen. Im Windows-Explorer wird nur die Datei angezeigt, aber nicht der geheime Zusatz. Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, der Eingabe cmd und „OK“ die Kommandozeile. Tippen Sie notepad und ein Leerzeichen ein und drücken Sie noch nicht die Eingabetaste. Starten Sie den Windows-Explorer und wählen Sie eine Datei, mit der Sie den versteckten Datenschrank verknüpfen wollen. Ziehen Sie die Datei per Maus ins Kommandozeilenfenster.
Dort steht nun etwa 1 notepad C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer\Eigene Dateien\text.doc Verlängern Sie die Zeile mit: tresor in 1 notepad C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer\Eigene Dateien\text.doc:tresor.
Drücken Sie die Eingabetaste. Beantworten Sie die Frage „Möchten Sie eine neue Datei erstellen“ mit „Ja“. Der geheime Datenspeicher ist geöffnet. Füllen Sie ihn mit Text oder übertragen Sie Inhalte aus anderen Dateien mit „Kopieren“ und „Einfügen“. Schließen Sie Notepad. Um das geheime Etikett wieder zu lesen, öffnen Sie es über die Kommandozeile mit dem Befehl, mit dem Sie es angelegt haben: 1 notepad C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer\Eigene Dateien\text.doc:tresor.
Um den versteckten Stream zu löschen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie öffnen den Behälter und löschen den Inhalt. Der Stream mit Namen „tresor“ besteht dann weiterhin, ist jedoch leer. Oder Sie entfernen die Originaldatei „text.doc“ samt Safe. Wenn Sie „text.doc“ kopieren, etwa nach „neu.doc“, übertragen Sie auch den versteckten ADS nach „neu.doc:tresor“. Mit dem Tool Lads (www.heysoft. de/nt/ep-lads.htm, Freeware) decken Sie vergessene Alternate Data Streams wieder auf.
8. Geheime Favoriten Nicht jeder braucht zu wissen, auf welchen Webseiten Sie gerne surfen. Definieren Sie für häufig besuchte Webadressen geheime Favoriten. Starten Sie dazu den Internet Explorer und gehen Sie auf „Extras, Internetoptionen…, Inhalte, AutoVervollständigen …“. Entfernen Sie den Haken bei „Webadressen“. Bestätigen Sie zwei Mal mit „OK“. Starten Sie mit „Start, Ausführen …“, der Eingabe regedit und „OK“ den Registrierungs-Editor.
Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Internet Explorer\ AboutURLs“. Fügen Sie über „Bearbeiten, Neu“ eine Zeichenfolge hinzu und geben Sie ihr einen aussagekräftigen, kurzen Namen – zum Beispiel xy. Als Wert wählen Sie die vollständige Webadresse der Seite, also etwa http://www.strenggeheim.de Bestätigen Sie mit „OK“ und schließen Sie den Editor. Um auf die Strenggeheim-Seite zu browsen, geben Sie im Internet Explorer von nun an about:xy an.
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Windows verfügt über zahlreiche verborgene Schalter und Funktionen, die sehr nützlich sind. Wer alle Möglichkeiten ausschöpft, kann sogar Passwörter aushebeln oder die erforderliche Aktivierung um einige Tage hinauszögern.
9. Internet-Explorer-Passwort löschen Der Webseitenfilter des Internet Explorers verfügt über einen Passwortschutz. Er soll bewirken, dass niemand ohne Erlaubnis die Konfiguration ändert (Bild E). Um ihn zu deaktivieren, öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, dem Kommando regedit und einem Klick auf „OK“ den Registrierungs-Editor. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_ MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \Windows \ CurrentVersion \ Policies \ Ratings“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schlüssel, wählen Sie „löschen“ und bestätigen Sie mit „Ja“. Schließen Sie den Registrierungs-Editor. Damit tilgen Sie gleichzeitig alle Einstellungen des Webfilters.
10. Administratorkonto Öffnen Das Administratorkonto von Windows sehen Sie normalerweise nie. Sie benötigen es zum Beispiel, wenn Sie das Passwort des Benutzerkontos nicht kennen. Starten Sie den PC im abgesicherten Modus. Drücken Sie dazu während des Bootens mehrmals [F8], bis das Menü „Erweiterte Windows-Startoptionen“ erscheint. Markieren Sie mit der [Pfeilnach- oben]-Taste „abgesicherter Modus“ und drücken Sie die Eingabetaste. Öffnen Sie das Administratorkonto, sobald der Eröffnungsbildschirm erscheint. Sie benötigen dafür bei Windows XP Home in der Regel kein Passwort. Legen Sie über „Start, (Einstellungen), Systemsteuerung, Benutzerkonten“ ein neues Kennwort fest. Unter XP Professional öffnen Sie das Administratorkonto einfacher: Drücken Sie, sobald der Anmeldebildschirm erscheint, zweimal [Strg Alt Entf]. Tragen Sie in das Anmeldefenster bei „Benutzername“ Administrator ein, bei „Kennwort“ das Passwort für das Administratorkonto.
11. Passwörter aufdecken Eingabefelder für Passwörter verschleiern das Kennwort. Durch Kodewörter geschützte Programme wie Outlook Express zeigen im Konfigurationsfenster nur schwarze Punkte statt der geheimen Zeichenfolge – schlecht, wenn man das Passwort vergisst. Pants Off (www.c buenger.de, gratis) macht die Zeilen lesbar. Starten Sie Pants Off und rufen Sie die Anwendung auf, deren Passwort Sie lesen wollen. Klicken Sie auf das Lupensymbol im Fenster von Pants Off und halten Sie die Maustaste gedrückt. Ziehen Sie die Lupe auf das maskierte Passwort. Das Passwort erscheint im Klartext im Fenster von Pants Off. Um das Passwort in die Zwischenablage zu kopieren, klicken Sie auf das Clipboard-Symbol neben dem Feld, in dem das Passwort angezeigt wird. Per „Einfügen“ übernehmen Sie es zum Beispiel in ein Word-Dokument.
12. XP-Aktivierung hinauszögern Die 30-Tage-Frist, um eine neue XPInstallation zu aktivieren, lässt sich verlängern – mit dem Tool Sysprep von der XP-Setup-CD. Voraussetzung ist der Lizenzschlüssel der Windows-CD. Legen Sie die XP-Setup-CD ein. Klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf das CD-Laufwerk und wählen Sie im Kontextmenü „Explorer“. Navigieren Sie im Verzeichnis „Support“ in den Unterordner „Tools“ und klicken Sie doppelt auf die Datei „deploy.cab“. Markieren Sie alle Dateien. Klicken Sie auf „Datei, Extrahieren“, legen Sie über „Ziel auswählen“ einen neuen Ordner an und klicken Sie auf „Extrahieren“, um die ausgewählten Dateien in den Ordner zu kopieren. Starten Sie den Windows-Explorer und navigieren Sie darin zum neu angelegten Ordner. Achtung: Vergewissern Sie sich zunächst, ob Sie über den Lizenzschlüssel der Windows-Setup-CD verfügen. Wenn Sie die Aktivierungsfrist verlängern, können Sie Windows beim ersten Mal nur damit starten. Klicken Sie doppelt auf die Programmdatei „sysprep.exe“. Quittieren Sie die Warnung mit „OK“ und aktivieren Sie die Option „Sicherheitskennungen nicht neu generieren“. Wählen Sie bei „Modus für das Herunterfahren“ die Variante „Neustart“ und klicken Sie auf „Erneut versiegeln“. Der PC startet neu. Klicken Sie im Willkommensbildschirm auf „Weiter“. Geben Sie den Lizenzschlüssel ein. Klicken Sie auf „Weiter“ oder „Überspringen“. Wählen Sie bei „Möchten Sie Windows jetzt aktivieren?“ die Option „Nein, in ein paar Tagen erinnern“. Geben Sie Ihren Benutzernamen an. Sollten Sie den genauen Namen nicht wissen, geben Sie einen neuen Namen an – die bestehenden Konten werden beibehalten.
13. Gelöschte E-Mail öffnen Sie haben versehentlich in Outlook Express oder mit Thunderbird eine E-Mail endgültig gelöscht? Sie können sie wiederherstellen, vorausgesetzt Sie handeln sofort. Wenn Sie bei Outlook Express zu lange warten, sind die Daten mit neuen E-Mails überschrieben. Anwender von Outlook Express: Öffnen Sie das Menü „Extras, Optionen …, Wartung, Speicherordner …“. Klicken Sie ins Feld „Ihr persönlicher Nachrichtenspeicher“, drücken Sie die Taste [Pos 1], um den Cursor an den Feldanfang zu setzen, und markieren Sie den Speicherpfad mit der Maus oder indem Sie die Tasten [Strg Umschalt] gedrückt halten und die Taste [Ende] drücken. Kopieren Sie den Pfad mit [Strg C] in die Zwischenablage. Starten Sie Wordpad, gehen Sie auf „Datei, Öffnen“ und fügen Sie mit [Strg V] den Pfad ins Feld „Dateiname“ ein. Wählen Sie als Dateityp „Alle Dokumente“, klicken Sie auf „Öffnen“ und dann doppelt auf „Gelöschte Objekte.dbx“. Durchsuchen Sie die Datei mit „Bearbeiten, Suchen“ und einem Stichwort – etwa der Absenderadresse oder einem Begriff aus dem Betreff. Thunderbird-Nutzer: Öffnen Sie „Extras, Konten…, Lokale Ordner“. Klicken Sie ins Feld „Lokales Verzeichnis“. Verfahren Sie danach wie bei Outlook Express. Wählen Sie statt der Datei „Gelöschte Objekte. dbx“ die Eingangsordner- Datei „Inbox“. Vorsicht: Die Datei kann sehr groß sein, weil sie alle Mails enthält, die Sie seit der Installation erhalten haben. Sie leeren die Datei nur, wenn Sie in Thunderbird auf „Datei, Ordner komprimieren“ klicken.
14. Benutzer-Registry manipulieren Um als Administrator die Registry eines Benutzers zu bearbeiten, brauchen Sie sich nicht unter seinem Namen anzumelden. Es geht einfacher. Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, dem Kommando regedit und „OK“ den Registrierungs- Editor. Klicken Sie den Zweig „HKEY_USERS“ an. Gehen Sie auf „Datei, Struktur laden“. Navigieren Sie im Fenster „Struktur laden“ über „Arbeitsplatz“ zum Heimverzeichnis des Benutzers alpha – „C:\ Dokumente und Einstellungen\alpha“ – und klicken Sie doppelt auf die Datei „NTUSER.DAT“. Geben Sie als Schlüsselnamen den Benutzernamen an – etwa alpha. Der Registry- Ast von alpha steht jetzt unter „HKEY_USERS\alpha“. Löschen Sie nach den Änderungen den Ast und schließen Sie den Registry-Editor.
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Windows XP Professional bietet einige Funktionen, die der XP-Home-Edition fehlen – dazu zählen die Verschlüsselung, die Systemsicherung und die Fernsteuerung. Mit ein paar Tricks und Tools lässt sich der Mangel beheben.
15. Backup-Utility nachinstallieren Selbst wenn Sie XP Home komplett installieren, fehlt unter „Zubehör, Systemprogramme“ ein Tool für die Sicherung des Betriebssystems und Ihrer Daten. Dabei enthält die Windows-XP-Home-CD diese Software. Legen Sie also die Windows-CD ein, um das Programm nachträglich zu installieren. Schließen Sie das Setup-Fenster, falls es sich öffnet. Starten Sie den Windows-Explorer und navigieren Sie in das Verzeichnis „X:\Valueadd\Msft\Ntbackup“, wobei „X“ für den Buchstaben des CD-Laufwerks steht. Klicken Sie doppelt auf die Datei „NTBACKUP“ oder NTBACKUP. MSI“. Bestätigen Sie mit „Fertigstellen“. Ein Unterschied besteht nach wie vor: XP Professional repariert sich nach einem Betriebssystemschaden selbst, während man bei XP Home nachhelfen muss. Nachdem Sie mit „Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme, Sicherung“ das Backup-Tool gestartet und mit den Optionen „Dateien und Einstellungen sichern“ und „Alle Informationen auf diesem Computer“ eine Komplettsicherung durchgeführt haben, gehen Sie beim Zurück spielen so vor: Schließen Sie gegebenenfalls das Backup-Medium an und starten Sie den PC mit der Windows- Setup-CD. Drücken Sie unter XP Professional die Taste [F2], sobald der blaue Hintergrund des „Windows Setup“ erscheint. Legen Sie die Startdiskette ein, die beim Backup erstellt wurde. Der Rest geht von allein. Als Nutzer von Windows XP Home installieren Sie dagegen zunächst das Betriebssystem neu. Starten Sie dann das Sicherungsprogramm, wählen Sie die Option „Dateien und Einstellungen wiederherstellen“ und folgen Sie dem Assistenten.
16. Offline-Dateien unter XP Home Anders als XP Professional bietet die Home-Version keine Offline-Ordner. Eine einfache Stapelverarbeitungsdatei führt die Funktion auch in XP Home ein. Damit gleichen Sie die Laufwerke ab, bevor Sie ein Notebook vom Netz nehmen und sobald Sie es anstecken. Richten Sie zunächst auf einem der PCs ein Netzlaufwerk für den Austausch mit dem Notebook ein; nennen Sie es zum Beispiel Notebookdaten. Schließen Sie das Notebook ans Netzwerk an. Verknüpfen Sie das Netzlaufwerk mit einem Laufwerkbuchstaben, zum Beispiel mit „Z:“. Legen Sie auf dem Notebook einen Offline-Ordner für das Synchronisieren mit dem Netzlaufwerk an – etwa mit dem Namen C:\Notebookdaten_offline. Öffnen Sie mit Wordpad eine neue Datei und speichern Sie sie unter dem Namen Notebook_sync.bat. In die Datei schreiben Sie folgende Befehlszeilen: 1 @echo off 2 echo Die Laufwerke werden synchronisiert 3 (date /t & time /t time) >> c:\backuplog.txt 4 xcopy c:\notebook_ offline\*.* z: /s /d /y >> c:\backuplog.txt 5 xcopy z:\*.* c:\ notebook_offline /s /d /y >> c:\backuplog.txt 6 echo Beenden mit Alt+F4 >> c:\backuplog.txt 7 "c:\windows\notepad.exe" c:\backuplog.txt Wenn Sie eigene Pfade für das Synchronverzeichnis und das Netzlaufwerk gewählt haben, ändern Sie die Pfadangaben entsprechend ab. Speichern Sie die Datei und kopieren Sie eine Verknüpfung auf den Desktop. Klicken Sie doppelt auf die Verknüpfung, um die Datenverzeichnisse zu synchronisieren. Nach dem Backup wird der Inhalt der Logbuchdatei „C:\backuplog.txt“ angezeigt. Darin sehen Sie zur Kontrolle, welche Dateien gesichert wurden. Beenden Sie die Anzeige mit [Alt F4]. Achtung: Haben Sie seit dem letzten Abgleich eine Datei geändert, führen Sie unbedingt den Abgleich erneut durch, bevor Sie dieselbe Datei auf dem anderen Laufwerk bearbeiten. Sonst gehen beim Synchronisieren Informationen verloren.
17. PC fernsteuern Windows XP bietet zwar die Möglichkeit, einen Computer via Internet zu bedienen – aber nur, wenn auf dem Ziel- PC die Professional-Version von XP installiert ist. Mit der Fernsteuerungs-Software Tight VNC (http://www.tightvnc.com, Open Source) lässt sich jeder Windows- PC übers Netzwerk steuern. Installieren Sie auf dem zu überwachenden PC die Server-Komponente. Klicken Sie dazu doppelt auf die Setup-Datei von Tight VNC. Sie finden sie auf Heft-CD 1 unter „Computer, Windows-Tricks“. Klicken Sie mehrmals auf „Next“ und wählen Sie bei „Select Components“ nur „Tight VNC Server“. Klicken Sie auf „Next, Install, Finish“. Starten Sie den Server mit „Start, (Alle) Programme, TightVNC, Launch Tight VNC Server“. Öffnen Sie anschließend das Konfigurationsmenü mit „Start, (Alle) Programme, TightVNC, Show User Settings“. Geben Sie unter „Accept socket connections“ zwei Mal ein Passwort für die Verbindung ein und bestätigen Sie die Angabe mit „OK“. Installieren Sie anschließend auf dem anderen Rechner den VNC-Client. Wählen Sie dazu im Setup-Assistenten unter „Select Components“ die Komponente „Tight VNC Client“ aus. Verbinden Sie die Computer über das Internet oder über ein lokales Netzwerk. Starten Sie auf dem Kontroll- PC den Client mit „Start, (Alle) Programme, TightVNC, Tight VNC Viewer (Fast Compression)“. Geben Sie die IP-Adresse des ferngesteuerten PCs und das Passwort für die Verbindung ein. Der Desktop des überwachten Computers erscheint in einem Fenster.
18. Ordner und Dateien verschlüsseln Als Anwender der Home-Version von Windows XP benötigen Sie zum Verschlüsseln ein Zusatz-Tool — zum Beispiel Gnu PG (http://www.gnupg.org, Open Source). Dann genügt es, wenn Sie Dateien zum Verschlüsseln im Windows- Explorer mit der rechten Maustaste anklicken (Bild L). Installieren Sie das Tool von Heft-CD 1 aus der Rubrik „Computer, Windows- Tricks“. Kopieren Sie die com!-Zusatz- Tools für Gnu PG in den bei der Installation gewählten Programmordner von Gnu PG – standardmäßig „C:\Program me\GNU\GnuPG“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registrierungsdatei „gpgfile.reg“ und wählen Sie „Bearbeiten“. Prüfen Sie, ob die Pfadangaben stimmen. Beachten Sie die doppelten Backslash-Striche. Für den Standardpfad der Zusatz-Tools heißt es: 1 @="C:\\Programme\\GNU\\Gnupg \\enc.bat \"%1\"" beziehungsweise 1 @="C:\\Programme\\GNU\\Gnupg \\enc.bat \"%1\"" Speichern Sie die gegebenenfalls korrigierte Datei ab und schließen Sie den Editor. Klicken Sie sie doppelt an, um GnuPG ins Kontextmenü aufzunehmen. Klicken Sie anschließend auf die Datei „Keygenerieren.bat“, um ein Schlüsselpaar zu erzeugen. Geben Sie bei „Ihre Auswahl“ 1 an. Bestätigen Sie „What keysize do you want“ mit der Eingabetaste. Geben Sie 0 ein, damit der Schlüssel dauerhaft gültig ist. Nennen Sie Ihren Namen oder ein Kürzel für den Schlüssel und tragen Sie, sobald Sie dazu aufgefordert werden, Ihre E-Mail-Adresse ein. Beenden Sie den Eingabevorgang mit f und tippen Sie bei „Passphrase“ ein Passwort ein. Es wird jedes Mal beim Entschlüsseln abgefragt. Legen Sie einen Zweitschlüssel an und kopieren Sie die Schlüssel in ein Backup-Verzeichnis. Sichern Sie dazu den gesamten Ordner „C:\Dokumente und Eigenschaften\ \Anwendungsdaten\ gnupg“. Der Ordner ist versteckt. Damit er im Windows-Explorer erscheint, aktivieren Sie dort unter „Extras, Ordneroptionen …, Ansicht“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“.
19. Zugriffsrechte einschränken Die Home-Version von Windows XP bietet scheinbar keine Möglichkeit, Zugriffsrechte auf Dateien einzuschränken. Anders als bei Windows XP Professional enthalten Kontextmenüs von Dateien oder Verzeichnissen keine Registerkarte „Sicherheit“, die alle Zugriffsrechte festlegt. Diese Registerkarte hat Microsoft jedoch lediglich versteckt. So finden und nutzen Sie sie: Melden Sie sich als Administrator an. Unter XP Home steht das Administratorkonto nur im abgesicherten Modus zur Verfügung. Starten Sie deshalb den PC neu und drücken Sie während des Bootens mehrmals [F8], bis das Menü „Erweiterte Windows-Startoptionen“ erscheint. Markieren Sie mit der [Pfeilnach- oben]-Taste „Abgesicherter Modus“ und drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie gegebenenfalls das zu star tende Betriebssystem. Klicken Sie auf das Konto „Administrator“. Meist ist das Konto nicht passwortgeschützt. Bestätigen Sie die Meldung „Windows wird im abgesicherten Modus ausgeführt“. Klicken Sie eine Datei, die Sie sperren möchten, im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie im Kontextmenü „Eigenschaften“ und klicken Sie auf „Sicherheit“. Gehen Sie auf „Erweitert“. Entfernen Sie den Haken bei „Berechtigungen übergeordneter Objekte“. Klicken Sie mehrmals auf „Entfernen“ und löschen Sie alle Berechtigungseinträge. Damit ist die Datei für alle Benutzer gesperrt. Entfernen Sie jetzt noch die Sperre für Ihr eigenes Konto und den Administrator. Gehen Sie dazu auf „Hinzufügen“, geben Sie Ihren Kontonamen ein und drücken Sie die Eingabetaste. Setzen Sie im folgenden Fenster in der Spalte „Zulassen“ einen Haken bei „Vollzugriff“ und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Klicken Sie erneut auf „Hinzufügen“ und geben Sie Administrator ein. Um zu verhindern, dass andere Nutzer eine Anwendung starten, sperren Sie den Zugriff auf die zugehörige Programmdatei. Beim Windows Messenger wäre das zum Beispiel die Datei „C:\Pro gramme\Messenger\msmsgs.exe.“
20. Schnell zum abgesicherten Modus XP Home stellt das Administratorkonto nur im abgesicherten Modus bereit. Wenn Sie sich als Administrator anmelden, müssen Sie jedes Mal vorher den PC neu starten, um auf diesen Modus umzuschalten. Mit dem Stapelverarbeitungsprogramm Adminstart (www.commagazin. de/ergaenzungen, kostenlos) initiieren Sie per Doppelklick auf eine Desktop-Verknüpfung einen Neustart im abgesicherten Modus. Kopieren Sie das Programmpaket Adminstart von Heft-CD 1 aus der Rubrik „Computer, Windows-Tricks“ ins Verzeichnis „C:\Programme\Adminstart“. Wenn Sie ein anderes Verzeichnis wählen, so ändern Sie den Pfad in der Datei „Adminstart.reg“ ab. Achten Sie dort auf die doppelten Schrägstriche im Pfadnamen. Legen Sie zwei Kopien der Windows- Startdatei „boot.ini“ an. Öffnen Sie dazu mit „Start, Ausführen …“, dem Kommando cmd und „OK“ die Kommandozeilenumgebung. Geben Sie dort ein: 1 attrib -s -h c:\boot.ini Der Befehl ändert die Dateiattribute. Die Option -h bewirkt, dass „boot.ini“ nicht mehr versteckt ist, -s bedeutet, dass die Datei nicht mehr als geschützte Systemdatei gekennzeichnet ist. 1 copy c:\boot.ini c:\boot. ini.normal und 1 copy c:\boot.ini c:\boot.ini. admin Öffnen Sie die Datei „boot.ini.admin“: 1 notepad c:\boot.ini.admin Suchen Sie unter „Operating Systems“ die Zeile mit dem Windows-Betriebssystem, das Sie normalerweise nutzen. Standardmäßig steht dort nur ein Eintrag. Kopieren Sie die Zeile und fügen Sie die Kopie unterhalb ein. Ergänzen Sie die erste der beiden Kopien nach einem Leerzeichen um folgende Option: 1 /SAFEBOOT:MINIMAL Speichern Sie die Datei und schließen Sie sie. Kopieren Sie eine Verknüpfung der Datei „C:\Programme\Adminstart\ Adminstart.bat“ auf den Desktop. Klicken Sie doppelt auf die Verknüpfung, um den Computer im abgesicherten Modus zu starten. Bestätigen Sie die Fragen mit „Ja“ und „OK“. Um nach dem Start im abgesicherten Modus wieder auf den Normalstart umzuschalten, drücken Sie im Bootmenü einmal auf die [Pfeil-nach-unten]-Taste. Windows bootet von nun an wieder wie gewohnt.
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XP kontrollieren Auch wenn Sie gerade kein Programm nutzen, ist Windows ständig aktiv. Das Betriebssystem ändert ständig Registry-Schlüssel, empfängt Daten aus dem Internet und startet Dienste im Hintergrund. So halten Sie Windows unter Kontrolle.
21. Registry überwachen
Windows schreibt im Hintergrund laufend Informationen in die Registry. Mit dem Tool Regmon (http://www.sysinternals.com, Freeware) erfahren Sie genau, was passiert. Damit sehen Sie, wohin ein Programm Passwörter und andere wichtige Daten schreibt. Laden Sie das Tool von der Webseite www.sysinternals. com/Files/RegmonNt.zip herunter und entpacken Sie es in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Starten Sie es per Doppelklick auf die Programmdatei „regmon.exe“. Regmon beginnt sofort, alle Ereignisse aufzuzeichnen. Klicken Sie auf „File, Capture Events“ oder drücken Sie die Tasten [Strg E], um die Aufnahme anzuhalten. Löschen Sie die Anzeige mit „File, Clear Display“ oder den Tasten [Strg X]. Beobachten Sie nun, wie Windows den Registry-Schlüssel „Ratings“ anlegt, während Sie ein Passwort für den Internet Explorer festlegen. Klicken Sieauf „Options, Filter/Highlight“ beziehungsweise drücken Sie die Tasten [Strg L]. Geben Sie bei „Include“ die Zeichenfolge *create* ein. Damit werden nur Aktionen angezeigt, die einen neuen Registry-Key anlegen. Ohne diesen Filter finden Sie die entscheidenden Vorgänge aus der Fülle der gemeldeten nicht heraus. Starten Sie die Aufzeichnung mit den Tasten [Strg E] und schalten Sie anschließend den Passwortschutz des Internet Explorers ein. Gehen Sie dazu im Browser-Fenster auf „Extras, Internetoptionen …, Inhalte“ und klicken Sie auf „Aktivieren …“. Schließen Sie das Fenster „Inhaltsratgeber“ mit „OK“, legen Sie ein Kennwort fest und beenden Sie den Internet Explorer. Das Regmon-Fenster belegt, dass ein Schlüssel „Ratings“ mit zwei Teilschlüsseln erzeugt wurde.
22. Geheime Dienste enttarnen Spione installieren Backdoor-Programme, die im Hintergrund arbeiten und Daten anzapfen. Manche Backdoors tarnen sich jedoch als Bibliotheksdateien mit der Endung DLL. Der Task-Manager zeigt sie nicht an. Er listet nur den Prozess, der eine DLL-Datei nutzt. Mehr Kontrolle erhalten Sie mit dem Kommandozeilen- Tool „tasklist.exe“. Kopieren Sie das Programm von einer Windows- XP-Professional-CD ins Verzeichnis „C:\WINDOWS\system32“. Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, dem Befehl cmd und „OK“ die Windows-Kommandozeilenumgebung und geben Sie tasklist /svc ein. Das Ergebnis ist eine Liste von Prozessen mit allen dazugehörenden Systemprozessen.
23.Wiederherstellung fest installieren Dank der Wiederherstellungskonsole der Windows-CD behalten Sie im Notfall die Kontrolle und haben Zugriff auf alle Daten. So kopieren Sie die Wiederherstellungskonsole auf Ihre Festplatte, um sie bei Bedarf ohne CD zu starten: Legen Sie die Windows-XP-CD ein. Schließen Sie das Setup-Fenster, falls es sich selbstständig öffnet. Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“ die Eingabeaufforderung. Geben Sie diesen Befehl ein: 1 X:\i386\winnt32.exe /cmdcons X steht für den Laufwerkbuchstaben des CD-ROM-Laufwerks mit der XPCD. Bestätigen Sie mit „Ja“ und „OK“. Erweitern Sie nun die Sicherheitsrichtlinien der Konsole, um vollen Zugriff auf alle Laufwerke zu haben. Das ist notwendig, um im Notfall Dateien zu retten. Öffnen Sie mit „Start, Ausführen …“, dem Kommando regedit und „OK“ den Registrierungs-Editor. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_ LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Setup \ Recovery Console“ und klicken Sie im rechten Fenster doppelt auf den Parameter „SetCommand“. Setzen Sie den Wert auf 1. Bestätigen Sie mit „OK“ und schließen Sie den Editor. Geben Sie jeweils nach dem Start der Wiederherstellungskonsole den Befehl 1 Set AllowAllPaths = TRUE ein, um den Zugriff auf alle Verzeichnisse freizuschalten.
24. PC per Mausklick ausschalten Um Windows XP zu beenden, brauchen Sie drei Klicks. Das ist auf Dauer umständlich. Mit einer Desktop-Verknüpfung fahren Sie Windows per Doppelklick herunter. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop-Hintergrund und wählen Sie „Neu, Verknüpfung“. Im Feld „Geben Sie den Speicherort des Elements ein“ tragen Sie ein: 1 %windir%\System32\Shutdown.exe -s -f -t 0 Die Option -s bewirkt, dass der PC herunterfährt und danach nicht neu startet. Die Option -f schaltet den Rechner aus, ohne dass der Benutzer vorher noch einmal um Erlaubnis gefragt wird. -t 0 heißt, dass der Shutdown-Prozess sofort beginnt – bei -t 5 würde er nach fünf Sekunden einsetzen. Soll der PC nach dem Herunterfahren wieder neu starten, verwenden Sie an Stelle von -s die Option -r: 1 %windir%\System32\Shutdown.exe -r -f -t 0 Möchten Sie sich per Doppelklick abmelden, legen Sie eine ähnliche Desktop- Verknüpfung mit diesem Befehl an: 1 %windir%\System32\Shutdown. exe -l
25. USB-Stick manuell einrichten Ein sonst tadellos funktionierender USB-Stick wird bei XP manchmal nach dem Anstecken nicht gefunden. Er wird zwar im Geräte-Manager aufgeführt, erscheint aber weder im Arbeitsplatz noch im Windows-Explorer. Ein PCNeustart hilft fast immer, ist aber lästig. So vermeiden Sie den Neustart: Wählen Sie „Start, (Einstellungen), Systemsteuerung, (Leistung und Wartung), Verwaltung, Computerverwaltung“. Suchen Sie dort den Eintrag „Datenspeicher“. Klicken Sie direkt darunter auf „Datenträgerverwaltung“. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den USBStick und wählen Sie im Kontextmenü „Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern …“. Klicken Sie auf „Hinzufü gen“ und „OK“ (Bild Q). Der Stick erscheint mit neuem Laufwerkbuchstaben im Windows-Explorer.
26.Windows zurücksetzen Im Menü der erweiterten Windows- Startoptionen lässt Sie der PC höchstens mit der letzten gespeicherten Konfiguration starten. Selbst wenn Sie mehrere Systemwiederherstellungspunkte angelegt haben, können Sie beim Systemstart keinen der früheren Systemzustände auswählen. Es gibt aber einen Ausweg: Windows speichert die Daten der Wiederherstellungspunkte unter „C:\System Volume Information“ ab. Zu jedem Systemzustand ist dort die aktuelle Windows-Registrierungsdatenbank abgelegt. Zu jedem Hauptast der Registry gehört eine Hive-Datei mit allen Infos (Bild R). Um den „HKEY_LO CAL_MACHINE“-Zweig der Registry in einen früheren Zustand zu versetzen, genügt es, die dazugehörende Hive-Datei aus dem Ordner der Systemwiederherstellung in das Verzeichnis „C:\WINDOWS\system 32\config“ zu kopieren. Legen Sie die Windows-Setup-CD ein und starten Sie, sobald das Menü erscheint, die Wiederherstellungskonsole mit R. Wählen Sie Ihr Betriebssystem und geben Sie das Administrator-Passwort an. Bei XP genügt es in der Regel, die Eingabetaste zu drücken – es sei denn, Sie haben zuvor im abgesicherten Modus ein neues Kennwort für das Konto „Administrator“ festgelegt. Legen Sie auf der Kommandozeile der Wiederherstellungskonsole eine Sicherungskopie der Datei „SYSTEM“ an: 1 copy c:\windows\system32\ config\system c:\windows\ system32\config\system_7_ februar_2005 Wechseln Sie in das Verzeichnis „System Volume Information“: 1 cd .. 2 cd "System Volume Information" Lassen Sie sich mit dir das Verzeichnis anzeigen. Wechseln Sie in den nächsten Unterordner: 1 cd _restore{<32-stellige Partitionsnummer>} Geben Sie erneut dir ein. Jeder Ordner „RP“ enthält die Daten eines Wiederherstellungspunkts. Das Datum gibt an, wann der Punkt angelegt wurde. Gehen Sie im gewünschten Verzeichnis in den Ordner „Snapshot“. Ersetzen Sie die Datei „SYSTEM“: 1 copy _REGISTRY_MACHINE_SYSTEM c:\windows\system32\config\ 2 SYSTEM Beenden Sie die Wiederherstellungskonsole mit der Eingabe exit.
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Windows ist nicht auf Geschwindigkeit getrimmt. Das standardmäßig aktive Desktop-Design und viele überflüssige Dienste verlangsamen den Computer. Mit wenigen Handgriffen lösen Sie diese Tempobremsen.
27. Anmeldung beschleunigen Windows XP erledigt beim Booten viele Aufgaben, die Zeit kosten. Wenn Sie die Windows- Oberfläche entschlacken, fährt der PC schneller hoch. Deaktivieren Sie zunächst den Startbildschirm. Öffnen Sie dazu die Datei „boot.ini“ im Verzeichnis „C:“. Die Datei ist versteckt. Damit sie im Windows-Explorer erscheint, aktivieren Sie im Windows- Explorer unter „Extras, Ordneroptionen …, Ansicht“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“ und deaktivieren die Option „Geschützte Systemdateien ausblenden“. Fügen Sie in der Datei „boot.ini“ unter „[operating systems]“ am Ende jeder Zeile nach einem Leerzeichen die Option /NOGUIBOOT ein. Entfernen Sie außerdem den Anmeldebildschirm. Gehen Sie dazu auf „Start, (Einstellungen), Systemsteuerung“, klicken Sie dort auf „Benutzerkonten, Art der Benutzeranmeldung ändern“ und entfernen Sie den Haken bei „Willkommenseite verwenden“. Bestätigen Sie die Änderung mit „Optionen übernehmen“. Verwenden Sie das Standard-Desktop-Design „Windows klassisch“ und arbeiten Sie ohne Hintergrundbild. Schalten Sie das Soundschema ab, damit beim Hoch- und Herunterfahren keine Melodie erklingt: Klicken Sie in der Systemsteuerung auf den Menüpunkt „Sounds und Audiogeräte“ und wählen Sie im Register „Sounds“ bei „Soundschema“ aus dem Ausklappmenü die Option „Keine Sounds“. Falls Sie den Lautsprecher oder den Audio-Ausgang nie nutzen, deaktivieren Sie die Soundkarte im Geräte-Manager. Stoppen Sie die automatische Suche nach Netzwerkfreigaben im Windows- Explorer. Gehen Sie im Windows-Explorer auf „Extras, Ordneroptionen…, Ansicht“ und entfernen Sie den Haken bei „Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen“. Verhindern Sie zudem die Systemdateiprüfung im Hintergrund. Öffnen Sie dazu den Registrierungs-Editor mit „Start, Ausführen …“, der Eingabe regedit und einem Klick auf „OK“ . Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_ MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Winlogon“ und klicken Sie doppelt auf die Variable „SFCDisable“. Tragen Sie dort den Wert FFFFFF9D ein. Achtung: Möchten Sie die Prüfung später wieder einschalten, ändern Sie den Wert zurück auf 0. Schließen Sie den Registrierungs- Editor.
28. XP schnell installieren Windows zu installieren ist langwierig, da der Nutzer ständig Eingaben vornehmen muss. Schneller und komfortabler ist die unbeaufsichtigte Installation. Bei dieser Setup-Variante installiert sich Windows selbstständig. Der Anwender braucht nicht vor dem PC zu warten, bis die jeweils nächste Eingabe fällig ist. Legen Sie die Windows-XP-Setup- CD ein. Klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf das CD-Laufwerk und wählen Sie im Kontextmenü „Explorer“, um die Dateien auf der CD anzeigen zu lassen. Navigieren Sie im Verzeichnis „Support“ in den Unterordner „Tools“ und klicken Sie doppelt auf die Datei „deploy.cab“. Markieren Sie alle Dateien. Klicken Sie auf „Datei, Extrahieren“, legen Sie über „Ziel auswählen“ einen neuen Ordner an und klicken Sie auf „Extrahieren“, um die ausgewählten Dateien in diesen Ordner zu kopieren. Starten Sie den Windows-Explorer und navigieren Sie zum neu angelegten Ordner. Klicken Sie doppelt auf die Programmdatei „setupmgr.exe“. Ein Assistent startet, mit dem Sie eine für die unbeaufsichtigte Installation erforderliche Antwortdatei erzeugen. Bestätigen Sie zunächst die Standardwerte mit „Weiter“. Wählen Sie bei „Produkt“ Ihre Windows-XP-Version und markieren Sie bei „Benutzereingriff“ die Option „Vollautomatisiert“. Kreuzen Sie bei „Distributionsfreigabe“ an: „Von CD installieren“. Setzen Sie im folgenden Fenster einen Haken bei „Lizenzvertrag zustimmen“ und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um den Product-Key und die Installationseinstellungen anzugeben. Wählen Sie unter „Computernamen“ die Option „Computernamen automatisch (…) generieren…“. Geben Sie bei „Administratorkennwort“ ein Passwort für das Administratorkonto an. Bestätigen Sie die Meldung „Es wurde eine Antwortdatei mit den angegebenen Einstellungen erstellt …“ mit „OK“, um die erzeugte Antwortdatei „unattend.txt“ im neu angelegten Ordner zu spei chern. Beenden Sie den Installations- Manager mit „Abbrechen“. Kopieren Sie die Datei „unattend.txt“ unter dem Namen Winnt.sif auf eine Diskette. Wenn Sie die unbeaufsichtigte Installation starten möchten, stellen Sie im BIOS-Menü das CD-ROM-Laufwerk an die erste Stelle der Bootreihenfolge. Legen Sie die Diskette sowie die Windows-XP-CD ein und starten Sie den Computer neu. XP installiert sich daraufhin selbstständig auf Ihrem PC.
29. Störende Treiber löschen Wenn Sie ein Gerät physisch vom Computer entfernen, behält Windows dessen Treiber im Treiber-Cache. Das erhöht das Risiko eines Speicherkonflikts und kostet Rechenzeit. Zudem machen sich alte Treiber störend bemerkbar, wenn Windows sie fälschlicherweise zu einem neuen Gerät installiert. Da bereits entfernte Geräte vom Geräte-Manager nicht mehr angezeigt werden, lässt sich ein alter Treiber nicht löschen. Eine Umgebungsvariable löst das Problem. Öffnen Sie mit dem Tastenkürzel [Windows Pause] das Fenster „Systemeigenschaften“. Klicken Sie auf „Erweitert, Umgebungsvariablen“ und bei „Systemvariablen“ auf „Neu“. Geben Sie als „Name der Variablen“ ein: 1 Devmgr_show_ nopresent_devices Setzen Sie den „Wert der Variablen“ auf 1. Starten Sie den PC neu. Öffnen Sie das Fenster „Systemeigenschaften“ erneut und klicken Sie auf den Reiter „Hardware“ und „Geräte- Manager“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
30. Dienste stoppen Standardmäßig laufen bei XP viele Dienste, die nur unnötig CPU-Leistung verbrauchen. Sie deaktivieren sie besser generell und schalten sie nur bei Bedarf zu. Gehen Sie dazu auf „Start, (Einstellungen), Systemsteuerung, (Leistung und Wartung), Verwaltung“ und klicken Sie doppelt auf „Dienste“. Klicken Sie zum Deaktivieren einer Anwendung in der Liste der Windows-Dienste doppelt auf einen Eintrag. Klicken Sie im Fenster „Eigenschaften von …“ auf „Beenden“, wählen Sie aus der Liste „Starttyp“ die Option „Deaktiviert“ und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Getrost abschalten können Sie folgende Dienste: Fehlerberichtigungsdienst: Sendet ein Fehlerprotokoll an Microsoft Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung: Einfache WLAN-Konfiguration Nachrichtendienst: Überträgt Warnungen zwischen PCs eines Netzes Seriennummer der tragbaren Medien: Ermittelt die Seriennummer angeschlossener Musik-Player SSDP-Suchdienst: Spürt Universal-Plug-and-Play-Geräte im Heimnetz auf Taskplaner: Diesen Dienst benötigen Sie nur, wenn Sie Programme nach Stundenplan starten lassen Unbesorgt deaktivieren können Sie auch die Windows-Dienste Terminaldienst, Webclient und Universeller Plus&Play-Gerätehost.
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